Dr. med. Claudio Moretti


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Lernen - apprendere



Das Individuum ist ununterbrochen im Prozess des Lernens.

Es gibt Phasen in denen es mehr gefordert wird als in anderen Phasen.

Kleinkinder lernen sich zu bewegen, die Welt wahrzunehmen, zu sprechen, auszutauschen, zu spielen, soziale Regeln und später Bereiche des schulischen Lebens wie Lesen, Schreiben und Rechnen aufzunehmen. Dazu braucht es unzählige Voraussetzungen, die sich in der Regel unproblematisch entwickeln.
In verschiedenen Bereichen können sich aber Probleme zeigen, die Eltern verunsichern und sie demzufolge auf Hilfe und Rat angewiesen sind. Vorerst suchen sie Rat bei Bekannten, dann bei ihrem Kinderarzt, später bei differenzierteren Fragen beim Spezialisten, dem Kinderpsychiater.

Bewegungsprobleme (motorische Probleme), Wahrnehmungsprobleme, Sprechprobleme, Aktivitätsprobleme (Hyperaktivität, Impulsivität, Unruhe) aber auch emotionale Probleme wie Ängste, Verstimmungen und Zwänge können im frühen Lebensalter auf- treten. Später können Eingliederungsprobleme mit den Geschwistern oder Gleichaltrigen auftreten z.B. in der Spielgruppe oder im Kindergarten. Häufig hat das Kind Engpässe, das Neue, das von ihm verlangt wird zu erlernen und zu integrieren. Einschulungsfragen oder Schulprobleme können später auftreten. Diese zeigen sich in Form von Lernschwächen mit Konzentrationsproblemen, Wahrnehmungsstörungen oder Teilleistungsschwächen wo mitunter eine Klassenwiederholung oder eine Umschulung vorgeschlagen wird. Es bieten sich hier aber auch andere Hilfen an, wenn genauer nach den Störungsursachen geforscht wird. Häufig bietet die Schule therapeutische Hilfen an, sie kann aber wegen Fehlen eines breiten und intensiven Abklärungs- und Therapieangebots nicht alle Hilfen ermöglichen.

Nebst einer umfassenden kognitiven Abklärung mittels Intelligenztests, Wahrnehmungstests und Teilleistungsuntersuchungen wird auch die Umgebung des Kindes wie Eltern, Lehrer, Hort usw. in die Abklärung miteinbezogen. Je mehr Informationen ich über den Zustand und die Situation des Kindes habe, desto besser kann ich dem Kind helfen.

Probleme des Lernens könne auch später auftreten, im Jugendlichenalter oder im Erwachsenenalter. Es gibt auch da verschiedene Möglichkeiten der Hilfe oder des Trainings.


italiano:

L'individuo sta ininterrottamente imparando. Ci sono fasi dove una persona deve apprendere di più che altre.

Bambini piccoli o infanti imparano a muoversi, a percepire il mondo, a parlare a scambiare regole sociali a giocare. Più tardi imparano ad inserirsi nel mondo dei genitori prima e poi dei coetanei all'asilo o con i fratelli. Primi Problemi possono mostrarsi in quest'età. Problemi del linguaggio, del comportamento (irrequietezza, impulsività) o problemi emozionali come ansia e paure. Domande dell'inserimento a scuola o disturbi dell'apprendimento possono mostrarsi prima o poi come dislessia, discalculia o disturbi di concentrazione e dell'attenzione. La scuola offre una repetizione di classe o un trasferimento ev. offre anche aiuti terapeutici. Molte volte le manca però un approffondimento necessario per offrire al bambino l'aiuto specifico che necessita.

Problemi dell'apprendimento possono mostrarsi anche più tardi nella vita, nella gioventù o da adulto. Anche qui ci sono possibilità di aiuto dopo aver trovato le origini del problema tramite dei esami specifici.

Accanto ad un'analisi della capacità intellettuale e percettiva è importante aver informazioni dai genitori, insegnanti o da altri educatori sullo stato del bambino e del suo comportamento.


Dr. med. Claudio Moretti
FMH Kinder- und Jugendpsychiatrie Psychotherapie

Badenerstrasse 760
CH-8048 Zürich-Altstetten

Tel. 043 311 96 00
FAX 043 311 96 01

moretti.claudio@bluewin.ch






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